Startseite

Forum

Ratgeber

Gruppen

Nützliche Adressen

Gemeinschaft

Rezepte

Kolumne

falcome
13:40 falcome hat ein Thema kommentiert Sie kann ihr Glück kaum fassen:  Hallo. Seit Kurzem bin ich total begeistert vom Glücksspiel und besonders von online casino ohne verifizierung  auf der Seite https://casinoohneid.at . In einem Forum habe ich gelesen, wie andere Spieler von ihren großen Gewinnen an diesen Slots berichteten und mir empfohlen, mein Glück auch mal zu versuchen. Es ist wirklich ein fantastisches und sehr unterhaltsames Spiel, und ich habe jetzt regelmäßig Glück.
electricas
08:35 electricas hat ein Thema kommentiert Spionieren Sie Ihren Mann aus:  It sounds like you're asking about tracking a phone's location. While there are legitimate reasons for needing this, like ensuring a loved one's safety, it's really important to consider privacy. There are apps available, some even integrated with games like Snow Rider , that offer location-sharing features, but always make sure to have consent before tracking anyone's device.
lorsss
12.06.2026 20:54:17 lorsss hat ein Thema kommentiert gute Onlineshops???:  El Mundial es ese momento del año en el que todo se detiene para disfrutar del fútbol. Me encanta ver cómo las grandes selecciones luchan por la gloria y cómo jugadores como Kylian Mbappé pueden cambiar un partido con una sola jugada. Personalmente, creo que Francia y España tienen equipos muy fuertes, pero en un torneo tan corto siempre puede aparecer una sorpresa inesperada. Antes de cada partido me gusta analizar las posibilidades y revisar las cuotas en https://jugabet.cl/wd/mundial-apuestas. Es una buena forma de seguir los encuentros con más emoción y poner a prueba mis propios pronósticos como aficionado.
apooa
11.06.2026 13:03:05 apooa hat ein Thema kommentiert Gibt es ein Star als Vorbild?:  Für mich zählen bei Online-Casinos in Deutschland vor allem ein gutes Gleichgewicht aus Bonusangeboten und Spielvielfalt. Evolve Casino habe ich dabei als relativ abwechslungsreich erlebt, da es viele unterschiedliche Spiele und Aktionen bietet. Ich mag Plattformen, die nicht zu kompliziert wirken und trotzdem genug Auswahl haben, damit es nicht langweilig wird. In Deutschland ist es mir wichtig, dass alles transparent bleibt und die Bedienung einfach ist, und Evolve Casino wirkt auf mich insgesamt recht zugänglich.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
News Update
Für alle, die gerne unterwegs sind!
Serienjunkies
Für Leute die süchtig nach Fernsehserien sind
Musiker
Für alle die Musik in all ihren Facetten lieben
Ich möchte alles erleben
Für alle, denen das nicht reicht, was sie bereits kennen und wissen. Für die, die gerne ausgefallene Sportarten machen oder sich gerne in verschiedene Richtungen weiterbilden wollen. Und natürlich auch für die, die sich hier ein paar dementsprechende Ideen einholen oder Erfahrungen austauschen möch
 
 
30.06.2011  |  Kommentare: 0

Wienerlied Reloaded

Wienerlied Reloaded
Auf Ernst Moldens „Es Lem“ feiert das Wienerlied fröhliche Urständ

Der Wiener Dialekt ist nicht eben dafür bekannt, besonders salonfähig zu sein – was ihm aber zuverlässig innewohnt, ist eine ganz eigene Poesie, wenn es darum geht, Zustände, Örtlichkeiten und Gefühlswelten zu beschreiben. Einer, der dieses Idiom fließend spricht, ist der Wiener Liedermacher Ernst Molden, der auf seiner inzwischen bereits zehnten Platte „Es Lem“ Alltagsgeschichten auf gut Wienerisch erzählt – mit schrammeligen Wehmut-Sounds unterlegt und zur Perfektion gebracht.

Das Prädikat „Leonard Cohen Wiens“, das ihm einst im Falter zugeschrieben wurde, könnte passender nicht sein – wer sommerlich-fröhlichen Plätscher-Pop sucht, wird mit Molden sein Glück nicht finden. Ein solcher Zugang wäre zur Beschreibung von Wiener Lebenswelten allerdings auch denkbar ungeeignet, denn wie heißt es so schön in „Es Lem“, dem Auftakt-Track des aktuellen Albums: „Da Wind is a Wiena, er raunzd in de Baam ...“

Kleine Sentimentalitäten, so larmoyant wie charmant aneinandergereiht, bilden bei Molden das Mosaik einer Stadt und ihrer Bewohner – Wiedererkennungswert garantiert. Hier hat ein jeder sein „Binkal“ zu tragen, doch der Auftrag, das Beste daraus zu machen, wird zum hedonistischen Aufruf: „Ollas kennd es ledsde Moe sei / drum soed ma se s uandlech gem.“ – „Get it while you can“ auf Wienerisch, sozusagen.

Sehr berührend auch Moldens Ungläubigkeit dem eigenen Glück gegenüber: „So a leiwaunde Frau deafs fia mi goa ned gem.“ Doch es gibt sie – und nicht nur dieser Umstand nährt die große Hoffnung, dass alles gut, alles besser wird: „Wos d heid no ned glaum kaunsd / wiad muang scho da Foe sei."

Versatzstücke der Lebensfreude sind bei Molden das täglich Brot – so auch in der Ballade „Bundesbod“, die inhaltlich an frühere Molden-Lieder erinnert, wie etwa „Langer Tag am Wasser“ aus der prä-dialektalen Phase. Molden zelebriert da wie dort das genüssliche Liegenbleiben in großer Hitze, das Nicht-Verschwenden von Energie, den Genuss kleiner Freuden.

Rockiger geht es in „Beag aus Mist“ zu, wo er musikalisch Stadlauer Missstände umkreist. Doch auch die Notwendigkeit eines hin und wieder fälligen Tapetenwechsels kommt auf „Es Lem“ zum Ausdruck, wenn er in „Neiche Wohnung“ den Zauber besingt, der jedem neuen Anfang innewohnt, und philosophisch bemerkt: „En an neichn Fluss faungsd leichd an neichn Fisch.“

Die Liebe zum Kleinbürger-Milieu und zu den weniger Begünstigten, die im Leben nicht auf die Butterseite gefallenen sind, klingt bei Molden nicht zum ersten Mal aus jedem Wort – zum Beispiel in „74 A“. Er ist ein Beobachter, der nicht urteilt, ein Flaneur zwischen Flaktürmen, Beserlparks und Zinshäusern, ein Sammler in Wien herumfliegender Eindrücke. Er ist einer, der liebt, was er täglich sieht – auch die gescheiterten Existenzen.


Generell hat das Vertraute, das Bekannte bei Molden einen Wert, der weit darüber hinausgeht, was gemeinhin als erstrebenswert gilt. So gibt er in „I dadad schbüün“ dem Musizieren für das geschätzte Gegenüber den Vorzug vor dem Renommee eines hypothetischen Auftritts im Ernst-Happel-Stadion. In „Schlochdhausgossn“ schlägt er dann mit seiner Kritik an der kapitalistischen Konsumgesellschaft in die gleiche Kerbe, wenn es heißt: „I siech an Haufm Leid / wo einegee wos kaufm / wos dahaam scho kaan mea freid.“

Molden propagiert den Gegenentwurf: Genügsamkeit, Zufriedenheit und Achtsamkeit – ob in „Joe Zawinul Park“, wo er die Liebste trifft, um mit ihr am „Banggal“ zu sitzen oder am Hameau, wo seine Einstellung gegen Ende sogar zen-buddhistisch anmutet: „Am Aunfaung schded oes imma offm / am Schluss bisd daun söba gean zua / dazwischen gib ocht sunst isa vuabei / da Bunkt wos das findsd dei Rua.“ Schöner kann man den Aufruf, in seiner Mitte zu ruhen und im Augenblick zu leben, nicht formulieren – und damit schließt sich der Kreis, der am Anfang des Albums eröffnet wurde. Wenn die letzten Töne von „Hameau“ verklingen, so ist eines klar: Molden did it again. Er hat das Wienerische mit dem ihm eigenen Schmäh und Charme wieder eine Platte lang salonfähig gemacht.

„Es Lem“ ist ein vor Herzblut triefendes Album, ein echtes Gustostückerl für Wien-Fans, für H.C. Artmann-Kundige und Austropop-Übersättigte. Eine Platte, die bei aller Melancholie optimistisch stimmt. Und die allen Grund zur Vorfreude auf den nächsten potentiellen Geniestreich aus dem Hause Molden bietet: eine für den Herbst angekündigte neue Coverversionen-Sammlung unter dem Namen „Weidafoan.“ Wenn die nur halb so viel Genialität in sich birgt wie das Prequel „Foan“, auf dem Molden von Nick Cave bis Johnny Cash, von Bob Dylan über Tom Waits bis Hank Williams alle Altmeister von Rang und Namen auf Wienerisch coverte, so hat dieses Wiener Madl hier a Riesnfreid.


Text: Daniela Herger (dh)



Bilder: © Magdalena Blaszczuk (monkey.music)


 

Kommentare

Facebook automatisch im meinem Facebook-Profil anzeigen
Twitter automatisch im meinem Twitter-Profil anzeigen 

die-frau.com
Forum der Rubrik Weiter nach alle
Gruppe der Rubrik Weiter nach alle
Buchclub
Buchclub
Für alle Literaturfans...
Anzahl Mitglieder: 15
Serienjunkies
Serienjunkies
Für Leute die süchtig nach Fernsehserien si...
Anzahl Mitglieder: 18
Musiker
Musiker
Für alle die Musik in all ihren Facetten li...
Anzahl Mitglieder: 13

Der Mann des Tages


 

Rezept der Woche

Zitronenmarmelade

Kolumne  
Marvel(lous)!

On Thursdays, we're Teddybear Doctors

Marvel(lous)!

Umfrage Weiter nach alle

Ich kaufe mir Kleidung...

Nützliche Adressen Verzeichnissuche