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paselo
01.04.2026 12:11:05 paselo hat ein Thema kommentiert gute Onlineshops???: Gute Onlineshops für Duftgeschenke und besondere Parfums findest du z.?B. hier: https://nufaar.com/de/de
arahouglas
31.03.2026 18:36:16 arahouglas hat ein Thema kommentiert Helen Mirren: Kinderlosigkeit ist 'Schicksal':  Als wir über Online-Spiele gesprochen haben, hat mir ein Kollege aus DE einen spannenden Tipp gegeben. Später habe ich mich selbst damit beschäftigt und danach gesucht, um mehr Informationen zu sammeln. Dabei bin ich auf einen Text gestoßen, in dem das Wild Tokyo Casino wildtokyo.de.com/ erwähnt wurde. Besonders überzeugt hat mich, dass die verschiedenen Optionen dort nicht nur beschrieben, sondern auch klar voneinander abgegrenzt wurden. Dadurch konnte ich die Unterschiede besser verstehen und schneller eine passende Wahl treffen. Das hat mir wirklich geholfen.
apooa
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aniyle
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derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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22.06.2014  |  Kommentare: 0

Zurück zur Natur mit Travestie und Homosexualität

Zurück zur Natur mit Travestie und Homosexualität
Henry Purcells „The Fairy Queen“ bei der Styriarte

Am 21. Juni feierten Harnoncourt und Harnoncourt, das kongeniale Vater-Sohn-Gespann, mit der Aufführung der barocken Semi-Oper „The Fairy Queen“ Premiere bei der diesjährigen Styriarte.

Henry Purcell konzipierte, dem Zeitgeist des Londons des Jahres 1692 entsprechend, eine Halboper mit ausladenden gesprochenen Teilen und Gesangsstücken. In der Originalfassung kann sich der geneigte Zuseher auf einen viereinhalb Stunden Abend einstellen.

Die Harnoncourts haben beschlossen aus dem Werk eine ganze Oper zu machen und haben kurzerhand die Sprechszenen vollends gestrichen. Übrig blieben ungefähr die halbe Spieldauer und Musikgenuss in komprimierter Form.

„The Fairy Queen“ behandelt William Shakespeares „Sommernachtstraum“, die Geschichte der Feenkönigin Titania und ihres Gemahls Oberon. Anno 1692 war jedem Opernbesucher klar, dass die beiden Hauptfiguren gleichzusetzen waren mit Queen Marry und deren Ehemann William, zumal sich in diesem Jahr gleich mehrere bedeutende Ereignisse jährten: 3. Krönungstag, 15. Hochzeitstag und 42. Geburtstag des Königs. Zu Ehren dieses großen Tages wurde als im Queen’s Theatre in Dorset Gardens ein Werk aufgeführt, das an Opulenz und technischen Raffinessen nicht zu überbieten war und dessen Inhalt mehr als geschickt gewählt war.
 
Was mit den Worten „Come, let us leave the town.“ als Lobgesang auf die Natur und das Leben im Einklang mit dieser Begann, endet mit einem Hohelied auf die Ehe, namentlich der Ehe des Herrscherpaares, die als mustergültig dargestellt wird, aber mit einem naturbestimmten Leben absolut nichts zu tun hat.

Die Musik Purcells ist ein Erlebnis für sich. „Der hat eine goldene Feder gehabt!“ gerät Dirigent Nikolaus Harnoncourt ins Schwärmen. Dem kann man sich nur voll und ganz anschließen.
 
Die Pracht der Klangfarben des purcellschen Orchesters, umgesetzt vom Concentus Musicus,  ist überwältigend. Alles, das das hochbarocke Orchester zu bieten hat, wird hier eingesetzt.

Es ist gewiss auch die Liebe des Dirigenten zu dieser Musik, die unweigerlich auf das Publikum überschwappt. Wenn der Arnold Schoenberg Chor eine der zahlreichen Chöre Purcells anstimmt, ist man versucht, die Augen zu schließen, um sich ganz dieser himmlischen Musik hinzugeben, unabgelenkt von anderen Reizen. „Überwältigend schön“ nennt Harnoncourt sie und nichts anderes als das ist sie.
 
Philipp Harnoncourt lässt auf der einen Seite pastorale Szenen beim Heumachen, unsaubere Gedanken und naive Lösungsansätze eine „Country girls“ inklusive, in sehr ursprünglicher Art leben. Wie im Original wird die zweifelhafte Landschönheit Mopsa von einem Countertenor (Terry Wey) gesungen und von Coridon (Bass Florian Boesch) als  Belästiger am Arbeitsplatz, wie es im Neudeutschen heißt, verfolgt.

Der Tanz für die „Heumacher“ wird zum wilden Spektakel am Ende der dritten Masque. Diverse Paare geben sich, sich im Heu räkelnd, den körperlichen Lüsten hin. Auffallend ist, dass die „Hetero“-Paare sich eher an die Vorgaben des Kuschelns bis maximal Kuschelsexs halten, während das homosexuelle Zweiergespann in allen möglichen und unmöglichen Positionen die Post abgehen lässt. Es stellt sich dem Zuseher die Frage, warum ungestümer Sex offensichtlich nur mehr den gleichgeschlechtlichen Liebenden vorbehalten ist. Haben sich die Mann-Frau Konstellationen bereits so weit vom natürlichen Zustand entfernt, dass ihnen das nicht einmal mehr in der Bühnenfantasie zugetraut wird?
 
Florian Boesch betritt später als Sonnengott, und somit Abbild des Königs Williams III, als spätherbstlicher Elvis erneut die Bühne und zieht die Inszenierung damit ins Hier und Jetzt.

In der fünften und letzten Masque beeindruckt die Sopranistin Dorothea Röschmann einmal mehr an diesem Abend mit dem Klagegesang „The Plaint“ der jungen Laura, die ihren Liebsten an den Tod verlor.
 
Jungredakteur Laurenz (8) zog die Musik Purcells in ihren Bann. Schwierig für ihn war es allerdings, der Handlung zu folgen. Eine ganze Weile lang verdeckte ein überdimensionaler Ballon die Texteinblendungen, was es Laurenz zwischendurch unmöglich machte, dem Gespielten und dem Gesprochenen gleichzeitig zu folgen.

Ansonsten war auf der Bühne ständig so viel los, so viele verschiedene Figuren tummelten sich dort in den aberwitzigsten Situationen, immer begleitet von dieser göttlichen Musik, dass zweieinhalb Stunden wie im Flug vergingen.

Für Kinder ist die barocke Musik von „The Fairy Queen“ etwas ganz besonderes, ist man doch geneigt, diese zuerst in Stücke wie „Die Zauberflöte“ mitzunehmen. Es erschließt sich ihnen ein ganz neues Universum an Klängen und Eindrücken und werden sie von der Arbeit Purcells und jener der Harnoncourts enführt in diesen Zauber der Natur.

KWH


Fotos: Werner Kmetitsch

 


 

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