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isaacmansell
04:57 isaacmansell hat ein Thema kommentiert Was nutzen Petitionen?:  I've been unwinding lately with a puzzle game called Block Blast , and there's something so satisfying about clearing rows and keeping the board from getting too full. It's a great way to focus. Speaking of getting things done, do you find petitions genuinely effective in bringing about change?
esseato
01.07.2026 09:10:08 esseato hat ein Thema kommentiert Spionieren Sie Ihren Mann aus:  I once suspected a colleague was subtly undermining my work, always taking credit for joint efforts. It felt like walking on eggshells. It took a lot of courage to address it directly, but eventually, we talked it out, preventing a complete professional meltdown. It's not easy to be a Slice Master of difficult conversations, but it's often the best path.
toljaafanasevxi7
30.06.2026 12:20:38 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert Gesundes Abnehmen mit der Japan-Diät:   That phantom vibration thing is exactly what I’m afraid of, but hearing how your focus came back gives me so much courage, thank you for the link and the inspiration!
vovasmirnovdb9132
30.06.2026 12:20:29 vovasmirnovdb9132 hat ein Thema kommentiert Gesundes Abnehmen mit der Japan-Diät:   You are definitely not crazy, and honestly, more people should try it. I did a similar experiment last year where I switched to a basic light phone for three weeks because my anxiety was reaching a breaking point. The first three days were brutal—I kept feeling this phantom vibration in my pocket and felt totally disconnected from the world. But by week two, something amazing happened: the background noise in my head just quieted down. I started noticing my surroundings, my focus returned, and my evening cortisol levels dropped so much that I fell asleep within minutes instead of tossing and turning for hours. If you want some scientific backing to motivate you through those tough first few days, there’s an excellent article detailing the clinical digital detox benefits for your nervous system and sleep cycles. It breaks down how constant notifications keep your brain in a permanent state of fight-or-flight. Go for it, the convenience you lose is nothing compared to the peace of mind you gain back.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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28.03.2012  |  Kommentare: 0

Kabaretttheatertherapieabend

Kabaretttheatertherapieabend
Alfred Dorfer mit „Bis jetzt“ im Orpheum, Graz

Wer unlängst im Fernsehgen den Zusammenschnitt „Best of Donnerstalk“ gesehen hat und befürchten musste, den ganzen Abend mit vorhersehbaren satirischen Sprüchen auf Politiker verbringen zu müssen, dem wurde von einem gut gelaunten Alfred Dorfer mit vielen treffenden Pointen aus dem Alltagsleben viel allzumenschliches Lachen entlockt. In der ersten Hälfte spulte der Kabarettist markante Stationen des Entwicklungsganges eines Jungen aus gutbürgerlichem Hause ab. Manches konnte dabei nicht sonderlich überraschen wie z. B. der stark gewachsene Arm eines 15-Jährigen infolge einer Tätigkeit abseits vom Tennisspielen. Trotz der hervorragenden drei Begleitmusiker, die ihre Instrumente wenn es hochkommt in Einsätzen von einer halben Minute aufgeigen ließen, kam in Hälfte eins doch keine allzu „Brüllen-vor-Lachen“-Stimmung im Publikum auf. Vielleicht auch hatte der als Musiker und Assistenzkabarettist agierende Gunkl, der ja doch mit seiner etwas hölzern intellektuellen Art eine gewisse Steifheit versprüht, vielleicht also hatte Gunkl zu lange Hilfseinsätze. Ständig wiederkehrende Themen waren die Kirche inklusive Religion, das Lehrertum, am witzigsten waren die Schilderungen eines typisch verbummelten Studentenlebens. Worüber empfindlichere Gemüter weniger lachen konnten, waren die philosophischen  Anspielungen. Z. B. könnte es ja sein, dass jeder Mensch einen Parallelmenschen neben sich hätte. Der wäre z. B. gekennzeichnet durch die Berufswünsche der Eltern an ihre Kinder, neben seiner selbst als Kabarettist würde Dorfer sich dann auch als Lehrer, dem Berufswunsch seiner Eltern an ihn,     begegnen. Sehr plastisch wirkten weiters die gespielten Witze, sprich die Sketches wie das Dramolettchen über das Kindsein im Gemeindebau. Der Schauspieler Dorfer hatte hier seine tollen Momente und die Zuschauer Erinnerungen an tolle Komödianten wie Harald Juhnke, Didi Hallervorden oder Peter Alexander.
 



 
Der Philosoph mit Witzblasen

Mit beinahe schon zu überdrehten schlangenhaften Bewegungen und mehr Tempo zog Dorfer dann in der 2. Hälfte die Stimmung an. Es sprudelten losere Sprüche, die vor allem die Auswüchse des Zeitgeistes bzw. die Schlagwörter desselben persiflierten: z. B. den Semi-Narr von der Uni, das hervorragend Aufgestellt-Sein der Besucher eines Wochenend-Semi-Narrs. Dazwischen gab es manch leisen Moment, in denen Dorfer mit Feingefühl versteckte Ecken aus der Psyche seiner Zuschauer ans Licht zerrte. Fraglich war nur, warum er mindestens ein Dutzend Mal die Pause und den Schluss des Abends ankündigte: eine geschickte Entspannungseinlage für Besucher, die sich in den engen Sitzen des Orpheums schon  nach ein bisschen mehr Beweglichkeit sehnen und daher keine allzu schallenden Lacher mehr loslassen?
 
 
Als dritten Teil gab es den von den meisten Zuschauern erwarteten politischen Teil. Neben den Attacken auf rot, schwarz und blau fehlten jene auf grün. Doch halt: Sie waren in die Attacken auf die Zeitung „Der Standard“ eingepackt. Viel Häme auch auf das Land Österreich. Ein viel bewegter Dorfer zog das Publikum durch direkte Ansprache immer wieder zu sich auf die Bühne. Stellenweise empfand man ihn in seinen philosophisch-literarischen Pointen als clownesken Priester, dem seine Jünger, sprich seine Fans emphatisch an den Lippen hängen. Die Rolle der Frauen kam in dem Programm in einer tradierten Auffassung daher, z. B. die Reize der naturblonden Frauen mit dem dunklen Haaransatz. Dennoch waren von Frauen die lautesten Lacher zu hören. Gewiss, Dorfer ist gut aussehend und zusätzlich zu aller Witzelei ein gewiefter, vielseitiger Charmeur.

Insgesamt ein sowohl spritziger als auch zum Nachdenken anregender Abend für Freunde des intelligenten Humors abseits der parteipolitischen Couleurs. Großartig auch die Begleitcombo, die in Zehntelsekundenschnelle von Heavy Metal auf Jazz oder Kirchenlied und wieder retour umschalten konnte.   

WaHo

Fotos und Montage: Robert Peres, Hubert Mican
peterrigaud.com


 

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