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ilsony
06:13 ilsony hat ein Thema kommentiert Skisport Dresscode?:  Hey there! Great question about ski attire. While there's no official "dress code," functionality is definitely key. Think layers, waterproofing, and warmth! As for what not to wear, I'd say anything that restricts movement or isn't weather-appropriate. Nobody wants to be that person struggling in jeans on the slopes, right? Speaking of navigating tricky situations, sometimes a fun, low-stress game like Slither io can be a great way to unwind after a long day of shredding!
hloeangar
12.08.2026 06:37:26 hloeangar hat ein Thema kommentiert Hypothekendarlehen - Annehmen oder nicht?:  The article's core dilemma resonates deeply with my own home-buying woes. I once faced a similar mortgage offer, and let me tell you, weighing the pros and cons felt like I needed a Slice Master to cut through the complexity.
olliellis
11.08.2026 11:23:59 olliellis hat ein Thema kommentiert Hochzeit richtig festhalten:  That's so true! Wedding days fly by in a blur of emotions and activities. I completely agree that hiring a professional photographer is essential to capture those precious moments you might miss. Beyond weddings, I've found that documenting important events helps us relive memories perfectly. Speaking of capturing special moments, have you tried Basketball Stars? It's a fantastic platform for recording and sharing gameplay highlights with friends. You can replay your best shots and create lasting memories of your achievements, much like wedding photos preserve your special day.
apooa
11.08.2026 11:09:08 apooa hat ein Thema kommentiert Kondome halten nicht, was sie versprechen:  Bei Gaming-Clubs ist mir ehrlich gesagt eine einfache Nutzung wichtiger als eine Seite voller auffälliger Werbung. Wenn die Spieleauswahl passt und man ohne Umwege das findet, was man sucht, ist schon viel gewonnen. lucerne casino scheint diese beiden Punkte ganz ordentlich abzudecken und wäre für mich daher eine Option, die man sich genauer ansehen kann. Gerade in Deutschland würde ich allerdings auch darauf achten, welche Angebote aktuell verfügbar sind und ob sie den eigenen Erwartungen entsprechen.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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25.02.2012  |  Kommentare: 0

Ballett für Jedermann

Ballett für Jedermann
Von „Elefanten im Porzellanladen“ und wahren Daphnen beim Besuch der Oper „Die Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ in der Wiener Staatsoper

Viele Sehenswürdigkeiten und zahlreiche kulturellen Ereignisse machen Wien zu einer Stadt mit besonderem Flair. Es gibt viele Orte die bei einem Stadtbesuch ein „Muss“ sind, und ohne sich diese näher anzuschauen kein Tourist nach Hause fährt. Jedoch gibt es einen kulturellen Ort, der nur schwer zu übersehen ist und ebenfalls ein absolutes "Muss" für Jedermann ist: die Wiener Staatsoper. Geschmückt mit zahlreichen Erzählungen, einer wundervollen Barockarchitektur, einem Opernmuseum und und und, ist sie zu einem wichtigen Teil des kulturellen Flairs der Stadt Wien geworden. Wer nach einem Aufenthalt in Wien die Stadt verlässt, ohne sich davon zu überzeugen wie schön und pompös dieses Gebäude ist, geht leer aus.

Bei meinem Besuch der Oper „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ wurde mir die oben beschriebene Tatsache zum Anlass für eine weitere Überlegung. Nämlich dieser, wie sich die Interkulturalität der Zuschauer der Wiener Staatsoper auf den Gesamteindruck von z.B. einem Ballettbesuch auswirkt.

Meine Loge hatte sich als sehr international ergeben. Es saßen eine Engländerin, ein französisch sprechender junger Mann, eine Mutter mit ihrem Sohn, die aus Russland anreisten und ich mit meiner Mutter in einem Raum. Die letzten stammen aus der Ukraine. Die zwei erstgenannten Zuschauer pflegten einen guten Ton. Anders jedoch zeigten sich Mutter und Sohn: Von ihrer Kleidung, ihrem Benehmen bis hin zur Sprache. Sie verhielten und gaben sich Elefanten im Porzellanladen. Ist denn in Russland ein Theaterbesuch kein kulturelles oder gesellschaftliches Ereignis des höchsten Niveaus?

Weg von dem Vorwort, zurück zum Ballett. „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ ist ein Werk, das für jeden - unabhängig davon welche Sprache er oder sie spricht - verstanden werden kann.

Das Ballett ist ein Sammelwerk von drei Künstlern: „Suite en blanc“ (Choreographie von Serge Lifar), „Before Nightfall“ (Choreographie von Nils Christe) und „L´arlésienne“ (Choreographie von  Roland Petit). Ersterer von drei größten Meistern des vorigen Jahrhunderts, Serge Lifar, ist gebürtiger Ukrainer. Dies kommt trotz meiner Erwartung zumindest, in diesem von mir angesehenen Stück, nicht zum Ausdruck. Seine Phantasie zur Musik von Edouard Lalo erwies sich als ein neoklassisches Werk, sowohl in der Choreographie, als auch in der Kostümbildung.

Das Stück „Before Nightfall“, choreographiert von Nils Christe, bewegte mit  - es ähnelte einer Improvisation eines annäherndem Solospiels - dem Klavier, das in dem dritten Teil dieser Hommage an moderne Kunst nicht anwesend war.

Im dritten Stück, "L´arlésienne" verdeckt der Hochzeitsschleier von Vivette ihre Liebesgeschichte von dem neugierigen Zuschauer nicht. Die sprachlichen Unterschiede wurden nicht zum Hindernis dazu, das Hauptthema des Ballettstückes zu verstehen. Dass Fédéri, nachdem Vivette sich ihm körperlich hingegeben hat, auf einmal Interesse an ihr verliert und versucht, sich von ihr zu verstecken, konnten sowohl meine Mutter, als auch die Mutter mit dem Sohn aus Russland gleich nachvollziehen. Die Handlung erzählt außerdem von einem Verbot, einer Liebe zu einer Frau die sich dem Mann hingeben würde, welches die Gesellschaft ihr jedoch nicht erlaubte. In der Folge wurde das erlaubt, was man nicht dürfte und das war somit für Fédéri nicht mehr so verlockend. Verbotenes macht bekanntlich heiß. Die Frage ist nun: Warum ein Mann keuschen wird, nachdem es ihm die Gesellschaft erlaubt hat mit einer Frau Sex zu haben? Liegt es daran, dass die Frau keine Sehnsucht nach Sex hat und ihn nur als zu einer Beziehung dazugehörig sieht? Warum entscheidet die Gesellschaft über die Sexualität jedes einzelnen? Warum wird einer Frau/einem Mann diktiert, mit wem er zu schlafen hat und mit wem nicht? Und hat dann womöglich diese von außen „regulierte“ Sexualität, die in der Folge zu einer Unterdrückung einer Frau wird, die befriedigt werden will, zu dem Mörder der Sexualität überhaupt? Ist es dann gerecht diese Sexualität auf Berührungen, Seufzen und heimliches Küssen vor der Türe und den romantischen Abendessen begleitet von Kerzenlicht zu eliminieren? Welches Recht hat die Gesellschaft darauf? Meine Mutter meinte dann, dass die Frau dem Mann - nachdem er sie abgewiesen hat - nachgelaufen ist, um ihn wieder zurück zu holen. Ist eine Situation, in der eine Frau dem Mann nachläuft und ist eine Situation, in der ein Mann den Wunsch einer Frau ihre Lust zu befriedigen, abzuweisen, eine natürliche?

Was in einem Ballett für das Auge eine große Bedeutung hat sind die Kostüme. Diese sind bei den Frauen eher standard und für unsere moderne Zeit meist viel zu klassisch, jedoch mit einigen traditionellen Abweichungen. Die Kostüme der Männer machen ihre Körperbetonung - und vor allem die Betonung der bestimmten gewölbten Körperpartien - für eine weibliche Zuschauerin sehr verlockend. Die Kargheit des Bühnenbildes in allen drei Stücken  erwies sich als gut gelungen im Angesicht davon, dass dadurch die wahre Kunst des Balletts klar und deutlich auf der Bühne zum Ausdruck kommt.

Auch das Prachtstück Staatsoper erweist einige Fehlschüsse: Die Sitze in der Logge sind zwar bequem und man fühlt sich wie eine persona non grata, wenn man aber die Jacke auf den Hacken der Garderobe vor der Logge aufhängt und sich auf einem etwas erhöhtem, mit rotem Stoff bedeckten Sitz niedersetzt, geht der wichtigste Teil des Ballettbesuches verloren. Von der Bühne, und somit von der Aufführung, sieht man nur noch Bruchteile.

Ein voller, jedoch nicht ausverkaufter Saal, sehr lebendiger Beifall, das Solospiel des Klaviers, aufregende Musik und Genauigkeit und Stil des Balletts sind die wenige Sachen, die nach dem Besuch von „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ im Kopf bleiben.

Varvara Shcherbak


 

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