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toljaafanasevxi7
21.07.2026 09:18:52 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!:   Vielen Dank für den tollen Tipp, das klingt genau nach der Lösung, die ich brauche, und ich werde es mir definitiv direkt ansehen!
vovasmirnovdb9132
21.07.2026 09:18:43 vovasmirnovdb9132 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!:   Oh, das Problem kenne ich nur zu gut! Früher bin ich nach Langstreckenflügen immer völlig gerädert angekommen, weil diese klassischen Schaumstoff-Kissen einfach null Halt bieten. Seit zwei Jahren nutze ich aber ein spezielles Ergonomie-Kissen und es hat meine Reisen komplett verändert. Es stützt den Hals rundum, sodass der Kopf eben nicht mehr nach vorne oder zur Seite wegsackt. Ich habe mir genau dieses Modell geholt https://wellnap.de/products/original-wellnap-reisekissen Es ist wirklich ein durchdachtes 360 Grad Reisekissen, das sich super anpasst und im Handgepäck kaum Platz wegnimmt. Wenn du ein verlässliches Reisekissen suchst, das dir den Nacken spürbar entlastet, kann ich dir diese Investition absolut empfehlen!
toljaafanasevxi7
21.07.2026 09:18:11 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!: Hallo zusammen! Ich plane gerade meine erste richtige Langstreckenreise nach Vietnam und habe ehrlich gesagt etwas Panik vor dem Flug. Nach mehr als zwei Stunden im Sitzen bekomme ich normalerweise schon extrem starke Nackenschmerzen. Ich habe früher mal ein billiges Nackenhörnchen von der Tankstelle ausprobiert, aber das war eine absolute Katastrophe – mein Kopf ist trotzdem ständig nach vorne gekippt und ich bin alle zehn Minuten aufgewacht. Habt ihr echte Geheimtipps oder Erfahrungen mit Produkten, die den Kopf wirklich stabil halten? Ich möchte dieses Mal unbedingt ein wenig schlafen können, ohne danach drei Tage mit einem steifen Hals im Hotel zu liegen. Wie macht ihr das auf langen Flügen?
ilsony
21.07.2026 06:10:36 ilsony hat ein Thema kommentiert Was nutzen Petitionen?:  That's a really interesting question about the impact of petitions! It's true that sometimes they feel like a shot in the dark, but history shows they can definitely sway public opinion and even policy. While we're contemplating the power of collective action, anyone else remember the simpler days of running your own virtual business, like in Papa's Freezeria? It's a fun blast from the past!
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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26.04.2011  |  Kommentare: 0

Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler
Professor Bernhardi

Das neuinszenierte Stück feierte am 16.4. im Burgtheater Premiere. Uraufgeführt wurde es 1912 in Berlin, in Österreich war es bis zum Zerfall der Monarchie verboten.

Ausgangssituation: der Arzt, Professor Bernhardi, der seiner auf Grund einer illegalen Abtreibung sterbenden Patientin nicht die durch Medikamente hervorgerufene Euphorie und Illusion der Genesung, durch den ihr die letzte Ölung gebenden Priester, rauben möchte.

Endergebnis: zwei Monate Gefängnis für den behandelnden Arzt, eine Affäre auf höchster politischer Ebene.

Der Weg dorthin? Man nehme einen, seine innere Überzeugung kompromisslos verteidigenden, jüdischen Arzt und seine Intrigen schmiedenden Konkurrenten, eine von Antisemitismus gezeichnete Gesellschaft - und das Rezept geht auf.

Wien um 1900. Der jüdische Arzt und Direktor (Meyerhoff) einer Privatklinik im katholischen Wien liefert mit der Weigerung seiner  Patientin die letzte Ölung verabreichen zu lassen seinen Gegnern eine einmalige Chance ihn abzudrängen – und die wissen diese zu nutzen.

Die, am Wohl der Patientin orientierte Weisung des behandelnden Arztes, wird zu einem bewussten Affront eines Juden gegen die katholische Kirche und ihre Anhänger hochstilisiert. Innerhalb kürzester Zeit bekommt die Affäre höchste politische Bedeutung, dank einer Intrige seiner Konkurrenten Dr. Ebenwald (Koch) und Dr. Filitz (Masucci) und seinem ehemaligen Jugendfreund, der in seiner Funktion als Kultusminister (Ofczarek) Hilfe verspricht, allerdings das Gegenteil bewirkt. Der unpolitische Arzt wird plötzlich zum Spielball politischer Interessen, der Antisemitismus der Wiener Gesellschaft um 1900 wird sichtbar, die klerikale Partei nutzt die Situation, man spricht von „Religionsstörung“ und der „Problematik“ Andersgläubiger in hohen Positionen.

In einem Prozess, der dem Wort „Gerechtigkeit“ nicht gerecht werden kann, da er auf falschen Zeugenaussagen von einerseits, der an jenem Abend Dienst habenden Schwester und andererseits, einem ehrgeizigen jungen Arzt (Luser) basiert. Dieser Prozess endet mit der Verurteilung Bernhardis wegen „Religionsstörung“, er entrichtet seine Haftstrafe und ist zum Zeitpunkt seiner Entlassung ein medial zelebrierter Märtyrer.  

Das Stück wird getragen durch die starke Performance aller Mitwirkenden, die es verstehen in ihren Rollen die charakterlichen Eigenheiten der handelnden Personen sehr gut zum Ausdruck zu bringen.

So überzeugt Meyerhoff, als an sich glaubenden, allerdings auch nicht kompromissbereiten Arzt, der doch mit einer gewissen Überheblichkeit, obwohl im Zentrum des Geschehens, versucht über den Dingen zu stehen; Peters ist eine großartige Verbündete; Ofczarek der politische Opportunist und Koch Bernhardis größter Widersacher. Aufgehellt wird das Stück immer wieder durch den Wiener Schmäh des Branko Samarovski, der in seiner Rolle als Hofrat seinem Chef zur Folge den Anarchisten und Beamten in sich vereint.

Ein Stück, das auch heute noch das Publikum begeistert und zum Nachdenken anregt.

(ja)

Foto: c Reinhard Werner


 

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